Acronis Resource Center

October 15, 2007

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DoubleClick migriert mit Acronis innerhalb einer Stunde nahtlos auf flexible Red Hat-Lösungen

Hintergrund

DoubleClick ist ein global aufgestellter Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für das digitale Marketing. Weltweit führende Media-Agenturen, Werbungtreibende und Web-Publisher setzen DoubleClick in den Bereichen Ad-Management, Rich-Media, Videowerbung, Suchmaschinenmarketing und Mobile Adserving ein, um optimal von ihren Investitionen in das digitale Marketing zu profitieren. Aufgrund dieser Position ist DoubleClick in der Lage, Know-how mit einzigartiger Informationstiefe zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in New York hat 17 Außenstellen und Entwicklungszentren sowie 15 Rechenzentren und beschäftigt weltweit über 1.200 Mitarbeiter, die täglich Milliarden digitaler Daten übertragen.

Vor kurzem knüpfte DoubleClick eine Partnerschaft mit Acronis, Lösungsanbieter für Backup und Disaster Recovery zur Unterstützung bei der Umstellung auf Red Hat Lösungen. Der Einsatz der Datenmigrationslösung Acronis True Image Server für Linux auf Red Hat Enterprise Linux durch DoubleClick ist eines der ersten praktischen Beispiele für Imaging-Lösungen unter Linux. Red Hat und Acronis ermöglichten DoubleClick gemeinsam einen nahtlosen Übergang von Red Hat Enterprise Linux 3 zu Red Hat Enterprise Linux 4.


Herausforderung

Aufgrund der Notwendigkeit, Werbung und Datenzugriff unterbrechungsfrei bereitzustellen, sind Ausfallzeiten für DoubleClick indiskutabel. "Der einwandfreie Betrieb hängt von Millisekunden ab und wenn ein Server ausfällt, muss er innerhalb einer Stunde ersetzt werden", erklärt Derrick Colon, Director of Assistance Infrastructure bei DoubleClick. "Wenn wir die zugesicherten Berichte nicht jeden Tag pünktlich liefern, sind unsere Kunden verständlicherweise unzufrieden. Darum müssen unsere Lösungen jederzeit funktionsfähig und verfügbar sein."


Lösung

In Anbetracht dieser hohen Kundenansprüche benötigte DoubleClick eine Infrastruktur, die gleichzeitig zuverlässig, kosteneffizient und vor allem flexibel ist. Darüber hinaus verlangte das Unternehmen umfassenden Support für seine Lösungen sowie die Möglichkeit, Hardware-Hersteller selbst wählen und bei Bedarf wechseln zu können, um unerwünschte Abhängigkeiten zu vermeiden. Mit Red Hat fand DoubleClick genau die Flexibilität, nach der man suchte, sowie die Möglichkeit, auf hochwertigen Service zählen zu können.

Bis zum Jahr 2004 verwendete DoubleClick eine ETL-basierte Anwendung auf einer Sun Solaris Plattform. Doch diese Plattform ließ bezüglich Hardware-Anbietern wenig Wahl, weshalb das Unternehmen beschloss, nach anderen Systemen mit mehr Flexibilität zu suchen. Bei der Analyse potenzieller Betriebssysteme für seine Infrastruktur kam der technische Support als weiterer wichtiger Faktor im Auswahlprozess hinzu. DoubleClick wollte umwälzende Änderungen vermeiden und benötigte deshalb ein zweckmäßiges System: eine einfache Migration und zuverlässigen Service, auf den man vertrauen kann.

Aus diesen Gründen kamen die beiden Open-Source-Lösungen Red Hat Enterprise Linux und SUSE Linux Enterprise in die engere Wahl, wobei sich DoubleClick schließlich für Red Hat entschied. "Wir empfanden Red Hat als die beste Lösung, zum einen aufgrund seiner starken Position in den USA und zum anderen aufgrund der Tatsache, dass es sowohl von HP und IBM als auch von vielen anderen bedeutenden Herstellern unterstützt wird", kommentiert Colon. "Außerdem beeindruckten uns die Flexibilität und der umfassende Support, der uns mit der Red Hat-Lösung bereitgestellt wurde."

Red Hat bot DoubleClick die Möglichkeit, mit dem selbst gewählten Hardware- und Serviceanbieter Hewlett Packard zusammenzuarbeiten, der dem Unternehmen Einsparungen bei den Hardware-Kosten anbot.

Nach der Entscheidung für Red Hat stellte DoubleClick 112 CPUs auf Sun Servern mit Solaris auf 64 Intel und AMD-CPUs mit Red Hat Enterprise Linux um, wodurch die Hardware-Kosten mehr als halbiert werden konnten. Die derzeitige Umgebung ist eine Kombination aus Red Hat, Solaris und Windows. Die Systeme, die ursprünglich mit Red Hat Enterprise Linux 2.1 liefen, aktualisierte DoubleClick mit Hilfe von Acronis True Image Server für Linux auf Red Hat Enterprise 3 und das neuere Red Hat Enterprise Linux 4.

Acronis bietet als einziges Unternehmen eine für Linux zertifizierte Imaging-Lösung. Mit der Backup- und Disaster-Recoyery-Lösung Acronis True Image kann eine exakte Kopie der Festplatte des Unternehmensservers erstellt werden, um im Fall von Systemabstürzen, Virenbefall oder anderen Problemen die sofortige Wiederherstellung der gesamten Umgebung, einschließlich Betriebssystem, Anwendungen und allen Daten zu ermöglichen. Aufgrund dieser Fähigkeit entschied sich DoubleClick, mit Hilfe von Acronis True Image Server für Linux von Red Hat Enterprise Linux 3 auf Version 4 umzustellen. Nach dem Update nur eines Servers wurde dessen Festplatten-Image auf allen anderen Servern wiederhergestellt, wodurch der Umstellungsprozess erheblich beschleunigt werden konnte. Auf diese Weise konnte DoubleClick seine Server nahtlos migrieren.

Während der Vorbereitung der Migration wollte DoubleClick ferner sicherstellen, dass im Fall von Störungen die Vorgängerversion des Betriebssystems innerhalb von zwei Stunden wiederhergestellt werden kann. Obwohl die Migration letztendlich ohne den geringsten Zwischenfall verlief, hatte DoubleClick während des Prozesses so die Gewissheit, vor unvorhersehbaren Ereignissen geschützt zu sein. Bei unerwarteten Problemen hätte DoubleClick innerhalb der erforderlichen Zeit problemlos zum alten Betriebssystem zurückkehren können. Dieser zusätzliche Schutz machte es dem Unternehmen noch leichter, sich für das Upgrade zu entscheiden.

Hilfreich für eine reibungslose Migration waren auch die Red Hat Zertifikate, die das Team von DoubleClick bei der ursprünglichen Implementierung von Red Hat erworben hatte. Das Zertifikat Red Hat Certified Engineer bescheinigt dem zertifizierten Mitarbeiter die Fähigkeit, Netzwerk- und Sicherheitsdienste auf Servern mit Red Hat zu konfigurieren. "Als wir zum ersten Mal auf Red Hat Enterprise Linux 2.1 umstellten, eigneten wir uns alles Wissen von Grund auf selbst an. Die Techniker absolvierten die Schulung für das Red Hat-Zertifikat und heute haben wir schon fünf Red Hat Certified Engineers im Team, was die Umstellung weiter erleichterte." (Derrick Colon)


Nutzen

Seit drei Jahren ist Red Hat Enterprise Linux ein fester Bestandteil der Infrastruktur bei DoubleClick. Red Hat stellte DoubleClick von Anfang an eine zuverlässige, dynamische Lösung zur Verfügung, deren Technologie mit der Nachfrage Schritt hält. Dank dem Einsatz handelsüblicher Hardware spart Doubleclick über eine halbe Million Dollar ein, kann auf zuverlässigen Support zählen und verfügt über eine skalierbare Lösung.

"Die Flexibilität, selbst wählen zu können, mit welchem Hardware-Anbieter ich zusammenarbeiten will, gibt mir mehr Entscheidungsfreiheit und Kontrolle", kommentiert Colon.

Zusätzlich profitiert DoubleClick von der Skalierbarkeit, die Red Hat Enterprise Linux bietet. Red Hat Enterprise Linux ist eine Lösung, die leicht aufgerüstet werden kann. "Im Wesentlichen gab mir diese Lösung die Möglichkeit, mit weniger mehr zu erreichen", so Colon. "Dank der uns zur Verfügung stehenden Werkzeuge sind wir nun in der Lage, den Anforderungen des Unternehmens gerecht zu werden und gleichzeitig die Effizienz und Produktivität zu steigern."

Die Kombination aus Red Hat, HP und Acronis bringt beachtliche Fachkenntnisse und Ressourcen mit – HP hinsichtlich der Hardware, Acronis mit seiner Fähigkeit, Systeme durch Migration und Wiederherstellung schnell wieder verfügbar zu machen, und Red Hat aufgrund der Möglichkeit zur Verwaltung einer Infrastruktur, ohne unzählige Server mit Protokollstruktur erwerben zu müssen.

Für die Zukunft plant DoubleClick die Umstellung auf Red Hat Enterprise Linux 5 und arbeitet bereits mit den Virtualisierungsfunktionen, die mit der neusten Version eingeführt wurden. Mit der Virtualisierung über Xen können Kunden, die Red Hat Enterprise Linux 5 verwenden, auf einem einzigen physischen System mehrere Betriebssysteme verwalten und die Anwendungen von der Hardware isolieren.